Tuning fürs Gehirn

Wissenschaftler behaupten, die genetische Basis für Intelligenz gefunden zu haben. Von Martin Koch

  • Von Martin Koch
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Wird Intelligenz vererbt oder entwickelt sie sich in aktiver Auseinandersetzung mit der Umwelt? Diese Frage ist beinahe so alt wie die Genforschung selbst. Dennoch gehen die Antworten nach wie vor weit auseinander, zumal Vertreter sehr unterschiedlicher Disziplinen die Lösung des Intelligenzproblems für sich beanspruchen: Genetiker, Neurobiologen, Psychologen, Pädagogen.

Hinzu kommt, dass die von Wissenschaftlern gewonnenen Erkenntnisse häufig zu populistischen Zwecken missbraucht werden. Beispielhaft dafür ist das Auftreten von Thilo Sarrazin. Die menschliche Intelligenz, so lautet dessen Verkündigung, sei zu 50 bis 80 Prozent genetisch bedingt und daher mit pädagogischen Mitteln oft kaum zu beeinflussen. Auf umfassende und teure Bildungsprogramme könne man in vielen Fällen also getrost verzichten. Dass solche Aussagen bei nicht wenigen Menschen zu Irritationen führen, versteht sich. Denn in unserer Gesellschaft gilt Intelligenz ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 963 Wörter (6596 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.