Stalking-Opfer scheitern oft an hohen Hürden

Bei vielen Morden an Ex-Partnern gab es Stalking-Vorgeschichte - sagt Berliner Beratungsstelle »Stop Stalking«

»Das kommt überall vor«, sagt Wolf Ortiz-Müller, Leiter der Beratungsstelle Stop Stalking für Opfer und Täter in Berlin. 80 Prozent der Opfer, die sich melden, seien jedoch Frauen. Dass weniger Männer zur Beratung kommen, liegt laut Ortiz-Müller daran, dass sie seltener von Stalking betroffen seien und sich selbst zudem weniger als Opfer zeigen mögen. Frauen reden demnach eher darüber als Männer. »Die Verarbeitungsweise ist anders.«

Stalking ist Englisch und heißt auf Deutsch »anpirschen«. Es bezeichnet das unerlaubte Nachstellen eines Menschen. Ein Stalker verfolgt, belästigt oder bedroht sein Opfer, etwa durch Briefe, Anrufe, beharrliches Auflauern oder Nachspionieren.

Tausende Menschen werden jährlich in Deutschland gestalkt - aber nur die wenigsten Täter werden zur Rechenschaft gezogen. Betroffene sollen nun einen besseren Schutz bekommen. Im Sommer hatte das Bundeskabinett über einen Gesetzesentwurf entschieden. Das Gese...

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