Werbung

Black Power

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Was aussieht wie eine Waabe oder ein umgestürzter Maya-Tempel nimmt architektonisch Anleihe bei den Yorubas, einem westafrikanischen Volk. Das passt zu einem Museum über afro-amerikanische Geschichte und Kultur. Der Neubau an der National Mall in Washington D.C. bereichert die hier angesiedelten Smithonian Institutionen - benannt nach einem britischen Wissenschaftler des 18./19. Jahrhunderts, der sein Vermögen »zur Mehrung und Verbreitung des Wissens unter den Menschen« stiftete - um eine weiteren eintrittsfreien Musentempel. Am heutigen Samstag wird das National Museum of African American History and Culture eröffnet. Vermutlich nicht ohne Proteste gegen jüngste Polizeigewalt. Und es spricht für sich, dass seit dem Kongressbeschluss noch 13 Jahre verstrichen, ehe dieses Museum der Öffentlichkeit übergeben wird. Obwohl seit acht Jahren unweit davon, im Weißen Haus, ein schwarzer Präsident residiert und regiert. Dem erst unlängst von einem ihn im Amt beerben wollenden Rüpel das US-Geburtsrecht abgestritten wurde. Was die Relevanz des neuen Museums nur unterstreicht. Dessen thematischer Bogen reicht von den historischen Wurzeln auf dem Schwarzen Kontinent, Sklavenhandel und Sklaverei über Bürgerkrieg und Bürgerrechtsbewegung bis ins Heute. Natürlich fehlen da nicht Rosa Parks und Angela Davis, Martin Luther King, Louis Armstrong und Mohamed Ali, Malcolm X und - na klar - Barack Obama. ves

Foto: AFP/Preston Keres

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen