Ein neuer Stern für den Kreml

Wjatscheslaw Wolodin rückt als neuer Parlamentschef ins russische Rampenlicht

  • Von Irina Wolkowa, Moskau
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Ohne das amtliche Endergebnis der Dumawahlen abzuwarten, tat Wladimir Putin am Freitag kund, wen er sich als neuen Parlamentschef wünscht: Wjatscheslaw Viktorowitsch Wolodin. Bereits an diesem Wochenende und somit auch ohne amtliches Endergebnis will die Führung der Kremlpartei »Einiges Russland« ihn offiziell nominieren. Bisher Vizechef der Kremladministration - Russlands eigentlicher Regierung - ist der 52-jährige im Westen bisher wenig bekannt. Selbst auf der schwarzen Liste für Einreiseverbote, mit der Europa und die USA russische Politiker für ihre Haltung in der Ukraine-Krise abstraft, rangiert er lediglich unter ferner liefen.

In Russland selbst gilt Wolodin als künftige Supernova. Die Führung der Duma, deren Vizechef er 2003 bereits war, sei nur eine Durchgangsstation, glauben Beobachter. Wolodin solle die Weichen für ein Zwei-Parteiensystem stellen, das sich bei den nächsten Dumawahlen 2021 dauerhaft etabliert. Die rechts...

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