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Jeremy Corbyn ruft zu Neustart auf: »Come together!«

Labour-Vorsitzender mit deutlicher Mehrheit im Amt bestätigt - der linke Politiker polarisiert jedoch weiterhin

  • Von Ian King, London
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Ein Politiker darf die öffentliche Meinung polarisieren: Margaret Thatcher hat mit dieser Taktik das Land elf Jahre lang regiert. Corbyn polarisiert auch. Seine Freunde in der Momentum-Bewegung sind teils trotzkistische Sektierer – aber vor allem Parteimitglieder, die unter dem Rechtsdrall der Partei unter Tony Blair verzweifelt sind und jetzt dem schüchternen Idealisten Corbyn zujubeln.

Bei der Irak-Invasion und der Einführung der Studiengebühren ging der 67-Jährige mutig seinen oppositionellen Weg. 2015 kandidierte er nur, weil kein anderer Linker ins scheinbar aussichtslose Rennen gehen wollte. Von dem damaligen Sieg mit 59 Prozent aller Stimmen war er überrascht. Er trat gegen die konservative Austeritätspolitik und die Sozialkürzungen auf. Der offiziellen Parteipolitik mit der Forderung nach Abschaffung der britischen Atomwaffen ist er ein gutes Stück voraus. Ein Linker wie aus dem Bilderbuch?

Idealist, aber schlechter Pa...


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