Einladung zum Horror

Deutsches Schauspielhaus Hamburg: »Hysteria - Gespenster der Freiheit« nach Luis Buñuel

  • Von Hans-Dieter Schütt
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Freisein? Immer leben wir in der Nähe von Wänden und Mauern. Deren Verkleidung hilft nicht. Hier blicken wir in ein flaches Wohnhaus, die großen Fensterscheiben reichen bis zum Fußboden. Dahinter Vorbereitung auf die Einweihungsfeier. Der Chef wird kommen, Freunde, Bekannte. Mehrere Jahre war man im asiatischen Ausland, die Frau ist hochschwanger, die Tochter mault. Zunächst hört man kein Wort, Fensterglas schluckt jede Stimme. Das übliche Kleinpalaver per Pantomime. Dann die Gäste: falsche Geschenke, billige Blumen. Und plötzlich, uneingeladen, ein schmierig-schmuddliger Nachbar. Nachbar? Er wohnt zwanzig Minuten entfernt, hat die Bewohner mit dem Feldstecher beobachtet. Kam wohl mit dem Panzerauto her. Nun gibt ein Wort, ein Missverständnis, ein Misstrauen - erst unmerklich, dann rasend - das andere. Schöne Wohnlage? Ja, wisst ihr denn nicht? Die Umzingelung? Die Fremden rundum? Der drohende Überfall? Und die Viren! In der Nähe liegt...

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