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Landrat Blasig muss in die Stichwahl

Bad Belzig. Bei der Landratswahl am Sonntag in Potsdam-Mittelmark hat Amtsinhaber Wolfgang Blasig (SPD) die erhoffte absolute Mehrheit in der ersten Runde verpasst. Zwar liegt er mit 45,6 Prozent der Stimmen vorn, muss aber am 9. Oktober in der Stichwahl gegen Franz Herbert Schäfer (CDU) antreten, der 21,2 Prozent der Stimmen erhielt.

Ausgeschieden sind der Landtagsabgeordnete Sven Schröder (AfD) mit 16,3 Prozent sowie der frühere Bundestagsabgeordnete Klaus-Jürgen Warnick (LINKE) mit 14,1 Prozent. Erwartungsgemäß weit abgeschlagen landete Andras Schramm (Piraten) bei nur 2,8 Prozent.

Die Wahlbeteiligung betrug 46,6 Prozent und lag damit höher als bei vielen zurückliegenden Landratswahlen in Brandenburg. Dies macht Hoffnung, dass die Direktwahl in zwei Wochen gelingen könnte. Dazu muss der Sieger mindestens 15 Prozent der Stimmen aller Wahlberechtigten auf sich vereinen. Schafft er das nicht, so ist er nicht gewählt und der Kreistag bestimmt den neuen Landrat - so, wie es in Brandenburg seit Einführung der Landratsdirektwahl im Jahr 2010 in der Mehrzahl der Fälle gelaufen. af

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