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Aufklärung des Wiesn-Attentat gefordert

München. Zum Jahrestag des Oktoberfest-Attentats von 1980 haben Politiker und Opferangehörige endlich Aufklärung verlangt. »Es ist schließlich immer noch eines der schlimmsten Ereignisse in unserer Stadtgeschichte. Es ist immer noch der verheerendste Terroranschlag in der Geschichte der Bundesrepublik«, sagte Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Montag bei dem Gedenken an der Wiesn. »Es ist ein barbarischer Akt, der, insbesondere was die Hintergründe und die Drahtzieher betrifft, leider immer noch nicht vollständig aufgeklärt ist.« Am 26. September 1980 um 22.19 Uhr riss die Bombe aus 1,39 Kilo TNT zwölf Volksfestbesucher in den Tod, mehr als 200 wurden verletzt. Auch der Attentäter Gundolf Köhler starb. Die Ermittler schlossen die Akten damals mit dem Ergebnis, der frühere Anhänger der rechtsextremistischen »Wehrsportgruppe Hoffmann« habe die Tat alleine begangen. Opfervertreter hatten das stets scharf kritisiert. Seit Dezember 2014 wird neu ermittelt. dpa/nd

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