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Schon wieder in Sachsen

Nach Sprengstoffanschlägen auf Moschee und Kongresszentrum: LINKE fordert Offenheit gegenüber Muslimen

  • Von Elsa Koester und Robert D. Meyer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Familie des Imams bereitete sich gerade auf die Nacht vor: Der zehnjährige Ibrahim sah noch fern, seine Mutter lag bereits im Bett und der Imam Turan war hinten in der Moschee beschäftigt. Da hörte der Sohn, wie das Haus mit Flaschen beworfen wurde. Durch das Fenster sah er, wie es vor der Haustür anfing, zu brennen. Ein Mann mit Motorradhelm floh zu einem Auto zurück, das ohne Licht davonfuhr. Der Zehnjährige rief seine Familie zusammen, sie verließ das Haus. Gegenüber »Radio Dresden« sagte Ibrahim: »Wir haben Angst, dass sie weiter angreifen.«

Neben dem Angriff auf die Fatuh Moschee der türkisch-islamischen Religionsgemeinschaft Ditib wurde am Montagabend in Dresden auch ein Sprengstoffanschlag auf das internationale Kongressgebäude verübt. Verletzt wurde niemand. Auf dem Gelände der Moschee wie auch beim Kongressgebäude fanden Ermittler Reste eines selbstgebauten Sprengsatzes. Durch die Hitze der Detonation zersplitterte die Seit...


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