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London verteidigt NATO vor der EU

Verteidigungsminister in Bratislava

Berlin. Nach der Entscheidung der Briten für einen EU-Austritt plant die EU eine verstärkte Zusammenarbeit in der Außen- und Sicherheitspolitik. Deutschland und Frankreich haben dazu bereits vor Tagen Vorschläge unterbreitet, die am Dienstag beim informellen Treffen der EU-Verteidigungsminister in Bratislava diskutiert wurden. Sie sehen unter anderem die Einrichtung eines EU-Hauptquartiers für Auslandseinsätze, die Schaffung eines gemeinsamen Sanitätskommandos, einen verbesserten Lufttransport, die Entwicklung von Drohnen sowie andere Rüstungskooperationen vor. Das ausstiegswillige Großbritannien nahm noch an dem Treffen teil. Londons Verteidigungsminister Michael Fallon hatte zuvor betont: »Wir werden weiterhin gegen jede Idee einer EU-Armee oder eines EU-Armeehauptquartiers sein.« Aus britischer Sicht könne eine Duplizität nur die NATO untergraben, die aber »der Grundpfeiler der Sicherheit Europas« bleiben müsse. Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini und NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg widersprachen indirekt. nd

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