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Eine ganze Stadt wird zur Hörgalerie

Halle beherbergt im Oktober ein großes Radiokunst-Festival mit Gästen aus vielen Ländern - am Ende des Ganzen soll ein »Manifest« stehen

  • Von Ralf Hutter
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die »weltweit umfassendste Werkschau von Radiokunst« und »eine einschneidende Reflexion des Mediums« verspricht das Festival »Radio Revolten«, das am 1. Oktober in Halle in Sachsen-Anhalt beginnt. Klanginstallationen mit Ortsbezug in etlichen historischen Gebäuden der Stadt sowie im Botanischen Garten, Performances, Konzerte, Ausstellungen, Konferenzen und natürlich ein eigener Sender - mehr kann das Medium Radio wohl kaum gefeiert werden.

Gerade vermittels des Festivalsenders (99,3 MHz sowie online), der viele Veranstaltungen übertragen wird, will Knut Aufermann die »extrem vielen weißen Flecken« erkunden, die die Radiolandschaft habe. Der Freie Radio-Künstler, der »in einem Dorf an der Mosel« lebt, ist der künstlerische Leiter des Festivals, das sich den tradierten und institutionalisierten Praktiken des Radiomachens und -hörens entgegengestellt.

»Von den Möglichkeiten, die das Radio bietet, werden nur ganz wenige umgesetzt«, kritisier...


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