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Spaniens Sozialisten-Chef Sanchez zurückgetreten

Konsequenz aus Streit in Parteispitze wegen blockierter Regierungsbildung / Konservativer Rajoy hofft auf neue Koalitionschance

Der seit gut neun Monaten anhaltende Hickhack um die Regierungsbildung hat in Spanien ein erstes prominentes Opfer gefordert: Sozialisten-Chef Pedro Sánchez, der bisher eine neue Amtszeit des konservativen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy blockiert hatte, ist am späten Samstagabend in Madrid zurückgetreten. Wegen seiner Position war er von mehreren führenden Parteikollegen zuletzt immer heftiger kritisiert worden. Ob und wie schnell der Rücktritt zu einem Ende der Blockade führen kann, war zunächst ungewiss.

Die Ereignisse überschlugen sich am Samstag: Bei einem Treffen des Bundeskomitees der Sozialisten (PSOE) in Madrid war zunächst der Vorschlag von Sánchez, zur Beendigung des innerparteilichen Streits den PSOE-Chef am 23. Oktober von der Parteibasis neu wählen zu lassen und für Anfang November einen Parteikongress einzuberufen, mit 132 zu 107 St...


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