Jubeln für Toni statt für die Nation

Bei der Grünen Jugend ist Fraktionschef Hofreiter klarer Favorit auf die Spitzenkandidatur zum Bundestag

  • Von Reimar Paul
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Da standen sie am Freitagabend aufgereiht und stellten sich den Fragen der Moderatorin und des Publikums. Zum Auftakt des Bundeskongresses der Grünen Jugend unter dem Motto »Her mit der Knete – Gesellschaft formen!« waren die vier Bewerber der Grünen für die Spitzenkandidatur zur Bundestagswahl nach Göttingen geeilt, um sich einem gestrengen »Kandidat/inn/en-Check« der Parteijugend zu unterziehen: Parteichef Cem Özdemir, die beiden Fraktionsvorsitzenden Katrin Göring-Eckhardt und Anton »Toni« Hofreiter sowie der Kieler Umweltminister Robert Habeck, der so gern sein Image als Außenseiter in diesem Wettbewerb pflegt und dies schon durch sein Outfit zum Ausdruck brachte: Anders als seine korrekt in Jacketts gekleideten Kollegen erschien er in einem dunklen Kapuzenpullover.

Doch kann der 47-Jährige nur zu Beginn punkten. »Damals fand ich Parteien spießig«, sagt Habeck auf die Frage, wie er mit 20 über Politik und Parteien gedacht habe...


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