Küsse unterm Regenbogen

Fan-Aktivist Christian Rudolph im nd-Interview: Den Kampf gegen Homophobie in Stadien leisten Fans, nicht die Vereine

  • Von Alexander Isele
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Die Faninitiative »Fußballfans gegen Homophobie« feiert ihr fünfjähriges Bestehen. Wie ist sie eigentlich entstanden?
Sie hat ihren Ursprung bei Tennis Borussia Berlin und wurde von den Fans initiiert. Eigentlich sollte es nur eine einmalige Aktion zur Aktionswoche »Football against racism in Europe« werden. Wir wollten uns damals zum Thema Homophobie engagieren und hatten bereits ein Banner gemalt, mit dem wir zum Christopher Street Day 2011 gegangen waren. Der stand damals unter dem Motto »Respekt im Sport«.

Wie kam es dazu, dass Ihr Banner auch in fremden Stadien hing?
Wir sind eine Initiative von Fußballfans für Fußballfans. Im Unterschied zu Queer Football Fans sind wir kein Klub schwul-lesbischer Fans, sondern kommen eher aus der Ultraszene. Mit dem Banner waren wir dann bei einigen befreundeten Gruppen unterwegs, bis es sich verselbstständigt hat. Es ist durch die Fankurven gewandert und hing mittlerweile in mehr als 150 ...


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