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Gabriel hält Kanzlerfrage weiter offen

Berlin/Kiel. Knapp ein Jahr vor der Bundestagswahl sieht der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel seine Partei bei der Ernennung eines Kanzlerkandidaten nicht in Zugzwang. »Solange die Union nicht Klarheit hat, wer bei denen antritt, obwohl sie die Kanzlerin stellen, ist die SPD unter gar keinem Druck«, sagte Gabriel am Freitag in Berlin. Gabriel nannte es eine »komfortable Lage«, dass bei den Sozialdemokraten mehrere Personen als geeignet für den Posten des Regierungschefs gehalten würden, wohingegen es bei der Union darum gehe, ob Angela Merkel auf den CSU-Parteitag eingeladen werde. Der »Spiegel« hatte zuvor berichtet, eine wachsende Zahl führender Genossen favorisiere inzwischen EU-Parlamentspräsident Martin Schulz als Kanzlerkandidaten. dpa/nd

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