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Terrorverdächtiger auf der Flucht

Syrer nach Razzia in Chemnitz bundesweit gesucht

Berlin. Ein Spezialeinsatzkommando der sächsischen Polizei stürmte am Samstag eine Wohnung in Chemnitz. Bei der anschließenden Durchsuchung trafen Beamten den Hauptverdächtigten, einen 22-jährigen syrischen Flüchtling, nicht an, fanden aber »hunderte Gramm« des Sprengstoffs TATP. Über den Kurznachrichtendienst Twitter veröffentlichte die Polizei Fotos von Dschaber al-Bakr, bat um Mithilfe bei der Fahndung und rief zur Vorsicht auf, da unklar sei, ob der Mann Waffen oder Sprengstoff bei sich trage.

Das Landeskriminalamt Sachsen verteidigte am Sonntag den Einsatz. Während der Vorbereitung bemerkten die Beamten eine Person im Haus, sagte Sprecher Tom Bernhardt. Der Gesuchte habe sich schnell bewegt und sei trotz eines Warnschusses aus dem Sichtfeld gelaufen. »Es war unklar, ob der Mann Sprengstoff und einen Zünder bei sich hat.« Das bis dahin noch nicht evakuierte Haus hätte auch in die Luft fliegen können. »In so einer Situation können wir nicht ins Risiko gehen«, so Bernhardt. jme/dpa Seite 5

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