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»Matthew« wütete sechs Stunden

Venezuela schickt Hilfsgüter zum Wiederaufbau in den betroffenen Ostteil Kubas

  • Von Andreas Knobloch, Havanna
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Baracoa ist der älteste und einer der malerischsten Orte Kubas. Nachdem Hurrikan »Matthew« vor einer Woche mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 Stundenkilometern eine Schneise der Verwüstung durch den Ostzipfel der Insel schlug bietet sich hier nun vor allem ein Bild der Zerstörung: abgedeckte und zum Teil zusammengestürzte Häuser, beschädigte Schulgebäude und Lagerhallen, abgeknickte Stromleitungsmasten. 70 Prozent aller Wohnhäuser wurden nach offiziellen Angaben in Mitleidenschaft gezogen. Zeitweise war die Stadt von der Außenwelt abgeschnitten, das Telefon-, Rundfunk- und Fernsehnetz zusammengebrochen. »So etwas haben wir noch nie erlebt«, so Bewohner gegenüber der Tageszeitung »Granma«. »Sechseinhalb Stunden hat der Wind gewütet; zehn Meter hohe Wellen, während Blitz und Regen nicht aufgehört haben«, schildert eine junge Frau.

Dass »Matthew« in Kuba keine Menschenleben forderte, wie im benachbarten Haiti, wo hunderte Mensc...


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