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Mehr als Brot und Spiele

In seinem neuen Buch »Gesellschaftsspielchen« hinterfragt Ronny Blaschke das soziale Engagement im Fußball

  • Von Alexander Isele
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der Fußball als ewiger Glücksspender und Wirtschaftsmotor: Spätestens seit der Weltmeisterschaft 2006 ist die Sportart in Deutschland zum Symbol für gelungene Integration und einen gesunden Patriotismus geworden. Mit dem Gewinn der WM 2014 steigerte sich die öffentliche Wahrnehmung fast bis zur Hysterie. Zudem: In den vergangenen Jahren starteten Bundesliga, Verbände und Vereine, aber auch einzelne Spieler, Kampagnen, Projekte oder Stiftungen, um sich sozial zu engagieren.

Sportjournalist und nd-Autor Ronny Blaschke wagt in seinem neuen Buch »Gesellschaftsspielchen: Fußball zwischen Hilfsbereitschaft und Heuchelei« einen Blick hinter die »Fassade der Fürsorglichkeit«. Denn, gemessen am milliardenschweren Gesamtumsatz des Profibetriebs sind die Maßnahmen oft halbherzig, schlecht finanziert, befristet oder zielen nur auf die Verbesserung des eigenen Images.

Blaschke geht es aber nicht um eine allgemeine Kritik an der Milliarden...


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