Werbung

Guterres als neuer UN-Generalsekretär bestätigt

Portugiese übernimmt Amt von Ban Ki Moon zum 1. Januar 2017

New York. Die UN-Vollversammlung hat den früheren portugiesischen Ministerpräsidenten António Guterres (67) für das Amt des Generalsekretärs der Vereinten Nationen bestätigt. Der Schritt der 193 Mitgliedsstaaten am Donnerstag galt als Formalie, nachdem der Sicherheitsrat den früheren Chef des UN-Flüchtlingshilfswerks für den Posten nominiert hatte.

In der rund 70-jährigen UN-Geschichte hatte das Plenum eine solche Personalie noch nie blockiert. Guterres übernimmt das Amt vom Südkoreaner Ban Ki Moon zum 1. Januar 2017.

»Ich bin sicher, dass Herr Guterres der Weltgemeinschaft mit Hingabe und als moralische Instanz dienen wird und die Stimme unseres Gewissens und der Menschheit während seiner Amtszeit sein wird«, sagte der Präsident der Vollversammlung, Peter Thomson. Guterres wollte selbst nach der Abstimmung vor die Presse treten.

Nach den ungeschriebenen regionalen Verteilungsprinzipien der UN wäre eigentlich ein Vertreter aus Osteuropa an der Reihe gewesen. Viele hatten für eine Frau plädiert – alle bisherigen Generalsekretäre waren Männer. Im Gespräch war unter anderem die Vizepräsidentin der EU-Kommission, die Bulgarin Kristalina Georgiewa, gewesen. Agenturen/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln