Werbung

Weltstrafgericht warnt Philippinen wegen Massen-Gewalt

Chefanklägerin Fatou Bensouda: mehr als 3000 Menschen wurden in drei Monaten von Sicherheitskräften getötet

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Den Haag. Die Anklage des Internationalen Strafgerichtshofes hat die Philippinen wegen der massenhaften Tötung von mutmaßlichen Drogendealern vor einem Strafverfahren gewarnt. Chefanklägerin Fatou Bensouda äußerte sich »sehr beunruhigt« über Berichte, dass in drei Monaten mehr als 3000 Menschen von Sicherheitskräften getötet worden seien.

Erklärungen von hohen Beamten »scheinen diese Tötungen zu billigen und staatliche Einheiten und Bürger zu weiteren Übergriffen zu ermutigen«, heißt es in einer in der Nacht zum Freitag in Den Haag verbreiteten Erklärung der Anklägerin. Wer zu Massengewalt aufrufe oder sich daran beteilige, »kann vom dem Gericht strafrechtlich verfolgt werden«, warnte Bensouda.

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte führt einen brutalen Krieg gegen den Drogenhandel in seinem Land. Menschenrechtler werfen ihm vor, Todesschwadronen zu dulden.

Die Anklage des Strafgerichtshofes will die Entwicklungen in dem asiatischen Land genau beobachten und schließt die Eröffnung von offiziellen Ermittlungen nicht aus. Die Philippinen sind Mitglied des Weltstrafgerichtes. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen