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Knien ist die neue Faust

Wie schon 1968 protestieren schwarze US-Sportler gegen Rassenhass in ihrem Land. Von Oliver Kern

  • Von Oliver Kern
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Wer die Black Panther nie in Aktion erlebt hat, kennt vor allem ein Symbolbild ihres Kampfes: Zwei schwarze Männer recken ihre mit schwarzen Handschuhen bekleideten Fäuste in den Nachthimmel. Tommie Smith und John Carlos zeigten die Geste nicht auf irgendeiner Demonstration der US-Bürgerrechtsbewegung, sondern bei der Siegerehrung des olympischen 200-Meter-Laufs 1968 in Mexiko-Stadt. Während die Hymne der Vereinigten Staaten erklang, protestierten Smith und Carlos gegen die rassistische Diskriminierung in ihrer Heimat, für die sie gerade Gold und Bronze geholt hatten.

Fünf Jahrzehnte nach Gründung der Black Panther und 48 Jahre nach Mexiko protestieren wieder schwarze US-Sportler während der Hymne, und wieder schlägt ihnen Hass entgegen - zur Abwechslung aber auch mal Lob. Der American-Football-Star Colin Kaepernick von den San Francisc...


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