Der Mord an Peggy und der NSU-Komplex

DNA-Spuren von NSU-Terrorist Uwe Böhnhardt an Fundort entdeckt / Was weiß der Verfassungsschutz?

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.

Der Vergleich von DNA-Spuren hat schon manchem Kriminalfall eine überraschende Nuance oder sogar Wende gegeben. Nun wurde bekannt, dass man an den Resten einer Decke, die am Fundort der kleinen Peggy in einem Thüringer Waldstück lag, DNA des mutmaßlichen Rechtsterroristen Uwe Böhnhardt gefunden hat.

Peggy war im Mai 2001 auf dem Heimweg von der Schule verschwunden. Erst im Juli 2016 entdeckte ein Pilzesammler im thüringischen Saale-Orla-Kreis Überreste ihrer Leiche. 15 Jahre nach ihrem Verschwinden gab es Gewissheit über ihr Schicksal - und jede Menge neue Fragen. Eine aktuelle lautet: Kann man diesem sogenannten genetischen Fingerabdruck trauen? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie die DNA auf das Stoffstück gelangt sein kann. Zudem ist es noch völlig unbekannt, welche Art DNA in welchem Zustand entdeckt wurde. Stammt die Analyse aus Blut, Speichel, Hautpartikeln? Kann sie über andere Personen weitergegeben worden sein? Weiter...


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