Steffi Chotiwari-Jünger 18.10.2016 / Kultur
Buchmesse Frankfurt/Main

Täuschungen, Manipulationen

Micheil Dshawachischwili und seine symbolträchtige Gestalt eines Gauners

»Schneeballsysteme, Hochstapeleien und waghalsige Spekulationen - die Geschichte des Kapitalismus ist auch voller Betrug und Gaunertum«, so war unlängst in der Zeitschrift »Capital« zu lesen. Um eben solche Gauner und Hochstapler geht es im vorliegenden, 1924 erstmals erschienenen Roman des georgischen Schriftstellers Micheil Dshawachischwili (1880-1937).


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* Micheil Dshawachischwili: Das fürstliche Leben des Kwatschi K. A. d. Georg. v. Kristiane Lichtenfeld. Nora Verlag. 470 S., geb., 29,90 €.


Im Mittelpunkt der Handlung steht der Protagonist Kwatschi mit seinen Machenschaften, Täuschungen, Manipulationen und Betrügereien, die er vor allem im zaristischen Russland, in Westeuropa sowie in den Anfangsjahren der Sowjetunion vollführt. Den Autor interessieren dabei nicht in erster Linie die maßlosen Ideen und Betrügereien an sich, obwohl auch sie teils amüsant, teils brutal zu lesen sind...


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