Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
  • Kultur
  • Buchmesse Frankfurt/Main

Keine heile Welt, nirgends

Ulrike Herrmann meint: »Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung«

  • Von Klaus Steinitz
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Der Titel wurde von ihr wohl bewusst ironisch-provokant gewählt. Die Wirtschaftskorrespondentin der »taz«, Ulrike Herrmann, tanzt aus der Reihe der Schar zahlreicher kapitalismuskritischer Publikationen, die seit der letzten großen Finanz- und Wirtschaftskrise 2007/08 das Ende des Kapitalismus voraussagen. Sie stellt sich eine andere Aufgabe, die jedoch mit der weiteren Perspektive des Kapitalismus eng verflochten ist. Sie will nachweisen, dass und wie die Mainstreamökonomie der Neoklassik vorherrschend bleibt, obgleich sie völlig versagt hat. Die Autorin bringt deren Dogmatismus in unmittelbaren Zusammenhang damit, dass die Neoklassik »die wichtigsten Theoretiker ihres eigenen Fachs einfach ignoriert. Adam Smith, Karl Marx und John Maynard Keynes werden an den Universitäten kaum, verzerrt oder gar nicht mehr gelehrt. Dabei haben diese Theoretiker ihre Disziplin begründet und umgewälzt ... Ohne sie gäbe es die moderne Volkswirtschaftsl...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.