Stephan Fischer 18.10.2016 / Literatur
Buchmesse Frankfurt/Main

Deutschland schafft sich wieder mal nicht ab

Der Ökonom Thomas Straubhaar streitet engagiert gegen demografische Katastrophenszenarien

Der demografische Wandel taucht als Schreckgespenst und Folie für düstere Zukunftsprognosen immer wieder auf - um dann doch wieder abgesagt zu werden, wie es auch der Titel des vorliegenden Bandes des Ökonomen Thomas Straubhaar nahelegt: Oswald Spenglers »Abendland« ging nicht unter, weil der letzte Abendländer ausstarb - sondern weil es sich selbst in die Schützengräben des Ersten Weltkriegs jagte. Und im Frühjahr 1975 fragte der »Spiegel«: »Sterben die Deutschen aus?« 2016 bevölkern so viele wie nie zuvor das Land.


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* Thomas Straubhaar: Der Untergang ist abgesagt. Wider die Mythen des demografischen Wandels. Edition Körber-Stiftung. 206 S., geb., 18 €.


Straubhaar legt sich engagiert »wider die Mythen« des demografischen Wandels ins Zeug. Die dramatische Entwicklung seit 2015 ist dabei Dreh- und An...


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