Hans-Dieter Schütt 18.10.2016 / Literatur
Buchmesse Frankfurt/Main

Endlich Zeit, im Garten zu verschwinden?

Cees Nooteboom: An seine geliebte Insel schlagen die Wellen der Welt

Du nimmst wahr, immerzu. Immer offen sind die Poren deiner Sinne. Ist, was du aufnimmst, automatisch Wahrheit? Daran zweifelt der Dichter. Wahrheit ist nicht sein Behuf, nicht sein Beruf. Der Dichter zielt auf Wahrhaftigkeit. Sie ist der Weg, nicht das Ziel, sie ist die Suche, nicht die Wahrheit selbst. Der Niederländer Cees Nooteboom betreibt diese Suche wahrlich seit Jahrzehnten, in fortlaufender Bewegung: Er ist ein Reisender. Lebt zwischendurch monatelang auf Menorca. »533 Tage« heißen seine »Berichte von der Insel«, notiert zwischen August 2014 und Januar 2016.


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* Cees Nooteboom: 533 Tage. Berichte von der Insel. A. d. Niederl. v. Helga van Beuningen. Suhrkamp Verlag. 256 S., geb., 22 €.


Entstanden ist ein Denktagebuch, ein Nachttraumbuch über »Zeit und Dauer«. Sinniert wird über Inselbewohner ...


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