Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Jeder hat das Recht auf Stadt

Entwicklungsexpertin Schauber: Arme müssen in Gestaltung ihrer Städte einbezogen werden

Berlin. »Auch Arme haben das Recht, ihre Städte mitzugestalten«, erklärt Almuth Schauber, Expertin für städtische Entwicklung beim Bischöflichen Hilfswerk Misereor anlässlich der an diesem Montag beginnenden UN-Weltkonferenz »Habitat III« in Ecuadors Hauptstadt Quito. Gegenüber der in Berlin erscheinenden Tageszeitung »neues deutschland« (Montagsausgabe) forderte die Entwicklungsexpertin, die städtischen Armen »müssen sowohl informiert als auch aktiv in Planungen einbezogen werden«. Derzeit würden gerade arme Menschen, die oftmals in informellen Siedlungen lebten, über städtische Veränderungen nicht informiert. »Dabei ist die Teilhabe der Bevölkerung zentral«, so Schauber. Auch die Bundesregierung müsse als Geldgeber von internationalen Entwicklungsprojekten immer wieder daran erinnert werden, dass Sorgfaltspflichten eingehalten werden. Dazu gehörten, »dass keine Vertreibungen stattfinden, dass Menschen in Planungsprozesse aktiv integriert werden und ihre Stimme hörbar ist«. nd

Lesen Sie das komplette Interview in der aktuellen Ausgabe

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln