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Zum Abschied »Bella Ciao«

Dario Fo beerdigt

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Tausende Menschen haben in Mailand mit dem Partisanenlied »Bella Ciao« Abschied vom großen linken Theaterautor und Literaturnobelpreisträger Dario Fo genommen. Der Beerdigungszug wand sich am Samstag bei heftigem Regen zum Domplatz der norditalienischen Metropole, wo Fos Sarg unter einem Zelt aufgebahrt wurde. Der Künstler war am Donnerstag im Alter von 90 Jahren gestorben.

Mehrere prominente Redner würdigten den furchtlosen Kritiker der Eliten. »Wir feiern den Größten unter uns, der die Fähigkeit hatte, die Mächtigen lächerlich zu machen, indem er Grimassen schnitt«, sagte Fos enger Freund Carlo Petrini. Fos Sohn Jacopo hob die enge Verbindung seines Vater mit dessen 2013 verstorbener Ehefrau Franca Rame hervor, mit der er auch nach ihrem Tod noch Zwiesprache gehalten habe. Der Mafia-Experte und Journalist Roberto Saviano sagte, halb Italien habe aus Neid nach der Nobelpreis-Auszeichnung Dario Fo lächerlich zu machen versucht, doch viele hätten ihm auch zugehört. »Er lehrte mich, kein Schwächling zu sein, als Kritiker Spaß zu haben und niemals mich selbst zu wichtig zu nehmen.« AFP/nd

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