René Heilig 18.10.2016 / Politik

Peggy und der Hassbrief

Abermals weisen Indizien auf eine Tat von Nazis hin

Im Fall der vermutlich 2001 getöteten neunjährigen Peggy aus Oberfranken gibt es ein bislang in der Öffentlichkeit unbekanntes Indiz, dass in eine rechtsextremistische Richtung weist. Wenige Tage nachdem Peggy auf dem Heimweg von der Schule spurlos verschwand, bekam ihre Mutter einen vermutlich von Neonazis verfassten Hassbrief. Der habe bei der Frau einen Weinanfall ausgelöst, hielt die »Soko Peggy« fest, behauptet die »Bild«-Zeitung und verweist darauf, dass sich der Brief in den Ermittlungsakten befindet.

Das kann Oberstaatsanwalt Herbert Potzel aus Bayreuth nicht bestätigen. So, wie er nichts ausschließen mag. Er speist Journalisten mit dem Satz ab: »Wir ermitteln in alle Richtungen.« Dabei muss man doch nur in den Akten nachschauen, ob sich da ein solcher maschinengeschriebener Wisch auf pergamentartigem Papier findet. Nach Angaben der »Bild« heißt es darin, die Mutter habe so ein »arisches Kind wie Peggy« nicht verdient. Off...

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