Hagen Jung 18.10.2016 / Inland

Erstsemester in Containern

Lüneburgs Beispiel, preisgünstig Studentenbuden anzubieten, könnte Schule machen

Hilfe! Dringend! Bitte! Mit solchen Ausrufen waren in den vergangenen Wochen und Monaten zahlreiche Zettel an den Pinnwänden deutscher Hochschulen überschrieben. Es folgen Texte, mit denen Studienanfängerinnen und -anfänger ein Obdach suchen. Wie viele künftige Akademiker sich für das Wintersemester eingeschrieben haben, kann das Bundesamt für Statistik noch nicht melden, im Jahr 2015 waren es rund 430 000.

Dem Zustrom der Studentinnen und Studenten stand und steht ein nur knappes Wohnungsangebot gegenüber. Und nur selten lässt sich der oft gehegte Wunsch, möglichst nah an der Universität und möglichst billig zu wohnen, erfüllen. Wie dennoch erschwingliche Quartiere geschaffen werden können, hat jüngst die Stadt Lüneburg in Niedersachsen gezeigt, als sie Erstsemestern ungenutzte Flüchtlingsunterkünfte in Containern zur Miete anbot. Eine Offerte, die auf lebhafte Resonanz stieß; es gab mehr Bewerber als leer stehende Wohneinheiten.

In ihn...

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