Hans-Dieter Schütt 18.10.2016 / Kultur

Picasso pönte

Walter Kaufmann zu Gast in Gregor Gysis Gesprächsreihe am Deutschen Theater Berlin

Der Reporter will die Herrschaft über die Horizonte. So viel Eitelkeit muss sein. Er genießt den privilegierten Standort am vorderen Rand der Weltbühne. Der gute Reporter geht den Weg zu einer Wahrheit nicht schnurstracks, sondern über die mühsamste und seltsamste, die wunderbarste und wundenreichste Strecke: die Wirklichkeit. Der Schriftsteller Walter Kaufmann ist ein sehr guter Reporter.

Am Sonntag war er zu Gast in Gregor Gysis Gesprächsreihe am Deutschen Theater Berlin. Statt der tiefen Sessel zwei Stühle auf der Bühne. Wer weiß, vielleicht wollte Kaufmann nicht weich sitzen. Das passende Gestühl zur Lebensart? Sessel klänge wie Sesshaftigkeit. Dieser Vormittag aber bot: Wechsel und Wanderung.

Zwei Stunden Streifzug: Ruhrpott, London, Australien (»mich durchfuhr der Schreck der großen Entfernungen«), DDR, die eigentliche Heimat aber bleibt: die Welt, die Weite. Von Japan bis New York, von Rio bis Kalkutta. Das Unterwegs w...

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