Denis Trubetskoy, Kiew 18.10.2016 / Politik

Donbass: Zum Krieg ein Mord

Eine Bombe im Fahrstuhl tötete Separatistenführer / Schuldzuweisungen an Kiew

Vermutlich war es eine Bombe, die Arsen Pawlow, einen der wichtigsten Anführer der prorussischen Separatisten in der selbst ernannten Volksrepublik Donezk, am Sonntag das Leben kostete. Als der 33-Jährige, bekannt unter seinem Kampfnamen Motorola, in den Aufzug seines Wohnblocks stieg, explodierte der Sprengsatz. Die Behörden der Volksrepublik Donezk teilten am Sonntagabend mit, dass Pawlow seinen schweren Verletzungen erlag.

»Wir wissen bereits, wer diesen Mord in Auftrag gegeben hat. Wir werden aber auch diejenigen finden, die ihn ausgeführt haben«, sagt Alexander Sachartschenko, Chef der Volksrepublik Donezk - und spricht dabei über eine »Kriegserklärung« seitens des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko. »Ich verstehe es so, dass Poroschenko den Waffenstillstand verletzt und uns den Krieg erklärt hat«, betonte Sachartschenko. »Dieser Mord ist ein Aufruf an die ganze Republik. Unsererseits gibt es keine Gnade mehr.«

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