Andreas Fritsche 18.10.2016 / Berlin / Brandenburg

Drei Stunden Schulsport reichen nicht aus

Die Jusos scheitern mit ihrem Vorstoß für eine vierte Unterrichtsstunde - aber es gibt auch andere Möglichkeiten

Montag, ein Berliner Gymnasium, erste Stunde Sport. Das Wetter ist nasskalt. Es nieselt sogar ein wenig. Der Lehrer treibt die Schüler dennoch aus der Turnhalle ins Freie auf den Rasen des Sportplatzes, spornt sie dort zu persönlichen Bestleistungen an. Die Zeit für die Leibesübungen muss effektiv ausgenutzt werden. Nur drei Stunden Sportunterricht pro Woche sieht der Stundenplan vor.

In Brandenburg ist es genauso und die Jusos finden, dies sei zu wenig. Am Wochenende unternahmen sie auf dem SPD-Landesparteitag im Kongresshotel Potsdam einen Vorstoß, die Zahl der Sportstunden von drei auf vier pro Woche zu erhöhen. Die rot-rote Landesregierung sollte aufgefordert werden, das zu verfügen. Weiter hieß es in dem Antrag wörtlich: »Der Sportunterricht hat in hoher Qualität zu erfolgen und das kooperativ-gemeinschaftliche Erleben von Sport anstelle eines reinen Leistungs- und Wettbewerbszwangs in den Vordergrund zu stellen.«

Juso Pascal Dexand...

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