Rückendeckung für Trump

Ehefrau: Donald wurde zu sexistischen Kommentaren angestachelt / NBC feuert umstrittenen Mitarbeiter / Belohnung für frauenfeindliche Enthüllungen

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New York. Melania Trump hat ihren Mann Donald für die sexistischen Aussagen aus einem Video in Schutz genommen. Er sei von dem Moderator Billy Bush dazu angestachelt worden, »dreckige und schlimme Sachen zu sagen«, erklärte die Frau des republikanischen US-Präsidentschaftskandidaten in einem Interview des Senders CNN, von dem am Montag zunächst ein Ausschnitt veröffentlicht wurde. Die 46-Jährige bezeichnete die Aussagen als »Gespräch unter Jungs«. Möglicherweise hätten die beiden Männer nicht gewusst, dass das Mikrofon angeschaltet gewesen sei. Sie habe dem Unternehmer gesagt, dass seine Kommentare nicht hinnehmbar seien. »Ich war überrascht, denn das ist nicht der Mann, den ich kenne.« Sie akzeptiere aber seine Entschuldigung.

In dem Video, das vor zehn Tagen veröffentlicht wurde, hört man ein Gespräch zwischen Trump und Bush, das beide im Jahr 2005 während einer Busfahrt geführt hatten. Trump brüstet sich damit, dass er sich gegenüber Frauen alles erlauben könne, weil er berühmt sei. Er könne ihnen sogar zwischen die Beine grapschen. Bush war damals Moderator der Fernsehsendung »Access Hollywood«. Auch er äußert sich abfällig.

Für den Fernsehsender NBC war das Grund genug, sich am Montagabend endgültig von dem Entertainer zu trennen. Das teilte Bushs Vorgesetzter in der »Today«-Show, Noah Oppenheim, in einem Schreiben an Mitarbeiter mit, wie US-Medien übereinstimmend berichteten. Der Sender hatte Bush bereits vor einer Woche suspendiert. Der 45-Jährige ist Cousin des gescheiterten Präsidentschaftsbewerbers Jeb Bush und des Altpräsidenten George W. Bush.

Das Video löste einen Eklat im Wahlkampf aus. Etliche Republikaner distanzierten sich von dem Spitzenkandidaten. In den vergangenen Tagen beschuldigten mehrere Frauen den Unternehmer, ihnen gegenüber übergriffig geworden zu sein. Der Präsidentschaftskandidat wies die Vorwürfe als unwahr zurück. Auch seine Frau Melania äußerte sich in dem Interview mit CNN ähnlich.

Derweil hat sich der Gründer des Erotikmagazins »Hustler«, Larry Flynt, in den Wahlkampf eingeschaltet. Er bietet eine Belohnung von einer Million US-Dollar für weitere Enthüllungen zum Sexismus-Skandal von Trump. Belohnt werde, wer weitere Aufzeichnungen von Trump mit »abwertenden« Äußerungen über Frauen oder der Beschreibung »illegalen« Verhaltens liefere, teilte Flynt mit. Agenturen/nd

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