Warum dem Schützen die Fahrerlaubnis entzogen wurde

Ein kurioser Fall: Schuss aus dem Luftgewehr auf einen Schüler

Im vorliegenden Fall wurde einem Mann die Fahrerlaubnis entzogen, nachdem das Medizinisch-Psychologische Gutachten zu einem negativen Ergebnis kam. Das entschied das Verwaltungsgericht Neustadt an der Weinstraße am 8. März 2016 (Az. 3 L 168/16.NW).

Die AG Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) weist darauf hin, dass auch bei aggressiven Straftaten die Einholung eines Medizinisch-Psychologischen Gutachtens (MPU) verlangt werden kann. Daher sei die Debatte, ob das Fahrverbot eine Sanktion bei Straftaten allgemein sein sollte, unnötig.

Der Mann besaß ohne erforderliche waffenrechtliche Erlaubnis ein Druckgasgewehr. Durch ein offen stehendes Wohnzimmerfenster zielte er damit auf eine rund 40 Meter entfernte, auf dem Schulhof einer Schule stehende Schülergruppe. Er schoss auf einen 13-jährigen, mit dem Rücken zu ihm stehenden Schüler. Da...

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