Waldemar Kesler 19.10.2016 / Kultur

Nicht nur Superkräfte

Die Serie »Luke Cage« verneigt sich vor der afroamerikanischen Kultur

Es sei gleich gesagt: Mit dem Superhelden Luke Cage können auch Verächter des Genres »Superhelden«-Comics etwas anfangen. Luke Cage ist zwar ein Teil des Marvel-Universums, das Netflix schon in den Serien Jessica Jones und Daredevil bedient. In den ersten Folgen von Luke Cage vergisst man aber beinahe, dass übernatürliche Kräfte überhaupt eine Rolle spielen. Ihr Dreh- und Angelpunkt ist nämlich das New Yorker Viertel Harlem, eines der Zentren afroamerikanischer Kultur.

Der Held fristet hier erst ein ärmliches Dasein als Hilfsarbeiter mit zwei Jobs. Ausstehende Gehälter und drückende Mietschulden plagen ihn. Von Lukes kugelsicherer Haut und seinen Herkuleskräften erfahren wir eher nebenbei in einem Gespräch mit seinem Mentor Pop, in dessen Friseurladen er arbeitet. Pop versucht Luke davon zu überzeugen, seine Stärke zum Wohl der schwarzen Community einzusetzen, aber Luke möchte kein Held sein, weil er noch mit seiner Vergangenheit zu käm...

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