Karin Leukefeld 19.10.2016 / Politik

Kurze Pause des Tötens in Aleppo

Acht Stunden wollen Russland und Syrien am Donnerstag die Waffen schweigen lassen

Die von Russland und Syrien geplante Feuerpause für acht Stunden am Donnerstag soll den Zivilisten der umkämpften östlichen Gebiete von Aleppo die Möglichkeit zu geben, die Kampfzone zu verlassen. Auch Verletzte und Kranke sollen von Hilfsorganisationen evakuiert werden können. Eine Untersuchung des UN-Büros für humanitäre Nothilfe (OCHA) in Aleppo hatte kürzlich ergeben, dass mindestens 50 Prozent der Zivilbevölkerung den Osten der Stadt verlassen möchten.

Das Angebot an die Kampfgruppen, unbehelligt mit ihren persönlichen Waffen abzuziehen, wurde ebenfalls erneuert. Kämpfer, die davon Gebrauch machen wollten, könnten nach Idlib abziehen, hieß es. Kämpfer, die ihre Waffen abgeben und den Kampf einstellen wollten, kämen in ein Amnestieprogramm der Regierung. »Wir appellieren an die Führung der Staaten, die Einfluss auf die bewaffneten Gruppen im östlichen Teil von Aleppo haben, den Vorschlag anzunehmen und die Führer der Gruppen davon ...

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