Stahlfirmen hoffen auf EU-Gipfel

Düsseldorf. Die europäische Stahlbranche fordert vom bevorstehenden EU-Gipfel Unterstützung für ihren Wirtschaftszweig. Mit den »richtigen Weichenstellungen« könne sichergestellt werden, »dass die Stahlindustrie und ihre Wertschöpfungsketten weiter eine Basis haben«, heißt es in einem offenen Brief, der am Dienstag von der Wirtschaftsvereinigung Stahl veröffentlicht wurde.

Es gehe um die richtigen Entscheidungen, damit »Investitionen fortgeführt und die Arbeitsplätze für die Menschen in unserer Branche nachhaltig gesichert werden«, heißt es in dem Appell, der von über 50 Firmenchefs und Vorsitzenden von Branchenverbänden unterzeichnet ist. Zu den Unterzeichnern gehören Topmanager von ThyssenKrupp (Foto: ThyssenKrupp-Werk in Duisburg), ArcelorMittal, Tata und der Salzgitter AG. Konkret fordern sie eine wirksame Bekämpfung von Dumpingimporten etwa aus China.

Zudem warnen die Unterzeichner vor Fehlern bei der Reform des Emissionshandels. Die Vorschläge der EU-Kommission für die Zeit nach 2020 würden »bei den europäischen Stahlherstellern Kosten verursachen, die die globalen Mitbewerber nicht zu tragen haben«. Das gefährde Jobs und Investitionen. AFP/nd

Foto: dpa/Oliver Berg

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