Ulrike von Leszczynski 19.10.2016 / Wirtschaft und Umwelt

Das Glück wohnt im Westen

Glücksatlas zeigt Verbesserung der gefühlten Zufriedenheit / Ostdeutschland macht die Zuwanderung mehr Sorgen

Die Vermessung des Glücks in Deutschland lässt Wissenschaftler aufhorchen: Zum ersten Mal seit Jahren sehen die Bundesbürger ihre Welt positiver. Auf einer Skala von 0 bis 10 ist die Lebenszufriedenheit nach dem neuen Glücksatlas innerhalb eines Jahres von 7,02 auf 7,11 Punkte gestiegen. Die repräsentative Studie im Auftrag der Deutschen Post stellten Forscher am Dienstag in Berlin vor.

Was nicht gerade sensationell klingt, ist für Glücksforscher bedeutend. Für sie heißt der Hüpfer nach oben, dass die Deutschen Bedrohungen wie Terrorismus oder gesellschaftliche Entwicklungen wie Zuwanderung nicht als Bremse für ihre Lebenszufriedenheit begreifen. Mit einer Einschränkung: Das gefühlte Glück wohnt eher im Westen.

»Deutschland ist kein Jammertal«, betont Bernd Raffelhüschen, Finanzwissenschaftler an der Universität Freiburg und Mitautor des Glücksatlas. Er hat auf den Sprung nach oben gewartet. Denn die Lebenszufriedenheit hängt auch von o...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: