Hans-Gerd Öfinger 19.10.2016 / Wirtschaft und Umwelt

Probleme unter dem Teppich

Nach der Katastrophe im Ludwigshafener BASF-Werk hat die Aufarbeitung begonnen

Einen Tag nach der schweren Explosion am Nordhafen der pfälzischen Industriestadt Ludwigshafen hat am Dienstag die Ursachenermittlung begonnen - und eine Diskussion über die Konsequenzen der in jüngster Zeit gehäuft vorkommenden Unfälle beim Chemiekonzern BASF eingesetzt. Die Explosion war das schwerste Unglück seit Jahrzehnten am Chemiestandort Ludwigshafen und im Dreiländereck von Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen. Bei der Katastrophe auf dem Werksgelände waren zwei Angehörige der Werksfeuerwehr getötet worden. Eine Person wird noch vermisst, über 20 Menschen wurden teilweise schwer verletzt.

Anwohner sollten auch am Dienstag Fenster und Türen geschlossen halten und längere Aufenthalte im Freien vermeiden. Die Feuerwehr habe erhöhte Werte chemischer Substanzen gemessen, so die Stadtverwaltung. In angrenzenden Stadtteilen kam es immer wieder zu intensiven Geruchsbelästigungen. 133 Menschen waren evakuiert worden, viele Anl...

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