Josephine Schulz 19.10.2016 / Politik

Wo bleibt der Wohlfahrtsstaat 4.0?

Studie: Wenn Digitalisierung auf Austeritätspolitik trifft, droht die Vertiefung gesellschaftlicher Spaltungen

Autos parken selbstständig ein und in den Schulen werden Tafeln durch Smartboards ersetzt. Im Alltag lässt sich der technologische Fortschritt kaum ignorieren. Die politische Diskussion über Chancen und Risiken der Industrie 4.0 mutet dagegen für viele abstrakt an. Ob die Digitalisierung das Leben der Menschen verbessern oder soziale Ungleichheiten verschärfen wird, hängt laut einem Team von Sozialwissenschaftlern in hohem Maße davon ab, auf welches wohlfahrtsstaatliche Niveau die technischen Neuerungen treffen und welche politischen Maßnahmen sie begleiten.

Die Wissenschaftler der Universität Tübingen haben im Auftrag der Friedrich Ebert Stiftung den politischen Umgang mit Digitalisierung in verschiedenen EU-Staaten erforscht. Während die langfristigen Folgen kaum prognostizierbar sind, zeigt ihre Studie, dass sich insbesondere in Ländern mit schwachen Sicherungssystemen bestehende soziale Ungleichheiten im Zuge der Digitalisieru...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: