Die Welt braucht Regeln

»Aus Liebe zur Welt: Die Umordnung der Dinge« - am Donnerstag startet die vierte Ausgabe des Monologfestivals im Theaterdiscounter

Sie kündigen für neun Tage Reflexion zur Umordnung der Gegenwart an. Sind wir nicht schon von Regeln umzingelt?

Michael Müller: Ich denke, die Welt braucht Regeln. Aber die sollten nicht starr sein, sondern verhandelbar bleiben. Alles um uns herum verändert sich ständig. Da geht es eben auch um die Frage, wie jeder persönlich seinen Wunsch nach Veränderung umsetzen kann. Wie bringt er das an, wie geht er diese Wechselbeziehung ein?

Im Monolog?

Michael Müller: Diese Monologe sind ja keine Selbstgespräche, wie man sie so Zuhause ohne Gegenüber führt. Vielmehr wird der Kontakt mit dem Publikum stark sein. Unsere Raumkonzeption wird das befördern. Die Agierenden können gar nicht so tun, als wäre das Publikum nicht da. Das Publikum ist durchaus zum Diskurs gebeten, nachdem es den Prozess von der Selbstvergewisserung und den Modus des Zweifelns verfolgen konnte.

Janette Mickan: Wir wollen zeigen, was der Monolog heute im Theater bewirkt. Bei un...

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