Caroline M. Buck 20.10.2016 / Kultur

Nachts in Paris

Im Kino: »Théo und Hugo« von Olivier Ducastel und Jacques Martineau

Es ist Nacht in Paris, und zwei lernen sich kennen. Sie reden und sie küssen sich, sie fahren Fahrrad in Paris und sind überwältigt von der Entdeckung des anderen, von der Nacht, von der Zukunft, die plötzlich viel heller und interessanter aussieht. Weil man sich ja gefunden hat.

Vorher aber haben sie Sex. Mit anderen. Und miteinander. Denn »Théo & Hugo« ist ein Film über ein schwules Paar, und er beginnt in einem Darkroom. Womit nicht die photochemische Dunkelkammer gemeint ist, sondern einer dieser schwulen Sexclubs, in denen Fremde sich mit Fremden vergnügen. Und dabei gelegentlich, wie’s scheint, die Liebe finden. Bis Théo (Geoffrey Couët) und Hugo (François Nambot) ein allererstes Wort miteinander wechseln, haben sie sich schon ganz hautnah erfahren. Und es ist Théo gewesen, der, fasziniert vom Anblick Hugos in den Armen eines anderen, sich an ihn herangearbeitet hat, von einem nackten Körper zum anderen, bis Blicke und Lippen sich...

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