Nelli Tügel 20.10.2016 / Berlin

Linke nehmen Vivantes hoch

Kommunikationsguerilla kritisiert falsche Krankenhausfinanzierung und Arbeitsbedingungen

Die Nachricht kam überraschend. In einer am Mittwoch an mehrere Berliner Redaktionen verschickten »Pressemitteilung« hieß es: »Nach langen Tagen der Diskussion einigte sich die Geschäftsführung des Vivantes Klinikums darauf, geplante Investitionskosten aus Eigenmitteln für den Neubau am Auguste-Viktoria-Klinikum vorerst einzustellen. Die Gelder sollen nun für neue Einstellungen im Pflegebereich und zu einer Annäherung der Entgelter an den TVöD-Tarif in den Tochtergesellschaften eingesetzt werden. Die Geschäftsführung sah sich zu diesem Schritt genötigt, um eine qualitativ hochwertige Versorgung und Betreuung der Patienten weiterhin zu gewährleisten.«

Dass es sich um eine Fälschung handelt, stellte sich für das »nd« relativ schnell heraus. Der Klinikkonzern versandte auf Nachfrage eine entsprechende Mail: »Nicht von Vivantes veröffentlicht!« Bemerkenswert ist der Vorgang dennoch. Denn die Absender haben offensichtlich gute Kenntnis...

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