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Stadt der Unangepassten, der Rebellen und Freiheitsliebenden, der Grachten und der 1798 Brücken: »Amsterdam. Eine literarische Einladung« vereint Texte zahlreicher bekannter niederländischer Autorinnen und Autoren (hg. v. Eva Cossée, Wagenbach, 140 S., Leinen, 17 €).

»Dann kommt das Polderkind in mir hoch«: »Das ist mein Hof« - Chris de Stoop erzählt die »Geschichte einer Rückkehr« in die Welt seiner Kindheit. Ein Buch über die Sehnsucht nach einem Leben auf dem Land und das Verschwinden einer Lebensweise (S. Fischer Verlag, 320 S., geb., 23 €).

Julian Bell meldete sich 1937 als Kämpfer für den Spanischen Bürgerkrieg - und kehrte nicht mehr zurück. Seinen Bruder Quentin lässt Rindert Kromhout erzählen. »Brüder für immer« handelt auch von seiner berühmten Mutter Vanessa Bell und deren Schwester Virginia Woolf (Mixtvision, 300 S., br., 14,90 €).

»Tientje Putz« nennt man sie in der Familie, doch so weich ihr Staubtuch ist, so verletzend kann ihre Zunge sein: Im Roman »Das Biest« von A. F. Th. van Heijden beobachtet der Neffe der jungen Frau befremdet und fasziniert deren Treiben. Es dauert, bis er erkennt, was sie antreibt. Ein grandioses Frauenporträt (Suhrkamp, 301 S., geb., 24 €).

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