Flüchtlinge wegen Hausfriedensbruchs angezeigt

Rund 120 Geflüchtete nach zweiwöchiger Weigerung in neue Unterkunft umgezogen

Was soll das hier?

Sei auch du solidarisch und unterstütze linken Journalismus mit einem freiwilligem Abo, einer Spende - oder noch besser entscheide dich für ein Digitalabo.

  • Wählen Sie ein Abo:

    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

    Ich habe bezahlt.

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Minimum 5 Euro/Monat

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login

    Passwort vergessen?

  • Jetzt nicht ...

Berlin. Rund 120 Flüchtlinge sind am Mittwoch aus einer Notunterkunft in der Bornitzstraße in Lichtenberg ausgezogen. Fast zwei Wochen hatten sie den Schritt verweigert. Sechs bis sieben Bewohner wollten auch am Mittwoch noch das Heim nicht verlassen, weshalb der Betreiber PeWoBe die Polizei rief, wie diese dem »nd« bestätigte. Einem Sprecher zufolge hätten Beamte mit den Betroffenen geredet, es sei zu keinerlei Handgreiflichkeiten gekommen, daher könne auch nicht von einer Räumung die Rede sein. Gegen die sechs bis sieben Flüchtlinge seien Verfahren wegen Hausfriedensbruchs eingeleitet worden.

Die Geflüchteten hätten bereits am 7. Oktober in eine Notunterkunft in Karlshorst umziehen sollen. Zwei Etagen der Unterkunft in der Bornitzstraße sollen saniert werden. Die bisherigen Bewohner wollten aber nicht dauerhaft in eine Massenunterkunft verlegt werden, sondern forderten, nach der Sanierung zurückkehren zu können. Dort sollen laut Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales aber Familien und andere schutzbedürftige Flüchtlinge einziehen.

Seit vergangenem Wochenende waren der Senatsverwaltung zufolge Deeskalationsteams vor Ort, Mitarbeiter von Tamaja, der Firma, die die Notunterkunft in den Tempelhofer Hangars betreibt, leisteten Soforthilfe. Essen hatte es für die umzugsunwilligen Geflüchteten in der Bornitzstraße nicht mehr gegeben, der Senat hatte die Kostenübernahme bereits gestrichen. Mahlzeiten standen für sie stattdessen in Karlshorst bereit. Laut einer Sprecherin der Senatsverwaltung waren die Schlichtungsversuche am Dienstagmittag eingestellt worden. Von dem Polizeieinsatz habe die Senatsverwaltung keine Kenntnis. jot

Werbung

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Schenken Sie schon, oder rätseln Sie noch?

Jetzt aber schnell!

Schenken was wirklich Freude macht. Für diejenigen, die schon alles haben, oder auf kapitalistischen Überfluss verzichten wollen.

Jetzt bestellen oder verschenken