Peter Kirschey 20.10.2016 / Kultur

Listiger Schelm auf märkischem Sand

Heiko Hesse schrieb auf, was Eulenspiegel so alles vor unserer Haustür anstellte - oder angestellt haben könnte

Ob Till Eulenspiegel in Berlin und Brandenburg tatsächlich seine Spuren hinterlassen hat, wird wohl ein (oder sein) Geheimnis bleiben. Ob er tatsächlich von dieser Welt war oder die Eulenspiegeleien eine Sammlung bissig-kurioser Geschichten sind, die auf eine Gestalt vereinigt wurden, wissen nicht einmal die Götter. Das ist auch nicht so wichtig. Die Geschichten können sich so und überall abgespielt haben. Legenden breiten sich schneller aus als der Schall. Und selbst ein Till Eulenspiegel, so es ihn denn gab, hatte auch nur zwei Beine, einen Hintern und ein Gehirn. »Eulenspiegel ist und bleibt ein Geist und trägt sich jeder Zeit in ihrer Art an«, sagt Autor Heiko Hesse in einem ersten Wort. Und er schrieb auf, was dieser Mann einst im Brandenburgischen so alles angestellt haben könnte.

Es soll ihn tatsächlich gegeben haben. Geboren 1300, verstorben 1350 in Mölln. Möglich, denn in dieser Zeit raffte die Pest Millionen Menschen in Europ...

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