EU-Staaten wollen Russland neue Sanktionen androhen

Brüssel. Russland sollen beim aktuellen EU-Gipfel in Brüssel neue Sanktionen angedroht werden. Im jüngsten Entwurf für die Abschlusserklärung werden dem Land explizit Angriffe auf die syrische Zivilbevölkerung vorgeworfen. Sollten die »Grausamkeiten« nicht gestoppt werden, müssten Personen und Unternehmen, die das Regime des syrischen Machthabers Baschar al-Assad unterstützen, mit restriktiven Maßnahmen rechnen. Dies können zum Beispiel Vermögenssperren und EU-Einreiseverbote sein. Russland wird in dem Textentwurf als Verbündeter Assads bezeichnet. Hinter der Formulierung in dem Entwurf stehen nach dpa-Informationen große EU-Staaten wie Frankreich und Großbritannien. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte zuletzt zum Thema Sanktionen gesagt: »Man kann sich der Option nicht berauben.« dpa/nd

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung