Bundesbehörde mildert Kriminalitätsalarm

Wiesbaden. Die Zahl der in Deutschland zur Fahndung ausgeschriebenen Ausländer ist längst nicht so hoch wie jüngst vom Bundeskriminalamt (BKA) errechnet. Zum 1. September seien 121 759 Ausländer im Polizei-Fahndungssystem INPOL entsprechend registriert gewesen, teilten das BKA in Wiesbaden und der Rundfunksender hr-info in Frankfurt am Donnerstag mit. Seinerzeit war von 284 158 Menschen die Rede gewesen, nun korrigierte sich das BKA. Beim Zusammentragen der Daten sei ein »bedauerlicher Fehler« passiert, sagte eine BKA-Sprecherin. Somit stieg die Zahl der zur Fahndung Ausgeschriebenen ohne deutschen Pass im Vergleich zum Vorjahr mit 119 636 Menschen auch nicht um rund 140 Prozent, sondern lediglich um weniger als zwei Prozent. dpa/nd

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