»Nur einen Ehegatten von Armut entfernt«

DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach über Rente, Frauen und das Arbeiten im Kollektiv

  • Von Jörg Meyer
  • Lesedauer: ca. 8.5 Min.

Sie waren Bundestagsabgeordnete für die Grünen, Abteilungsleiterin der Gewerkschaft IG BAU und sind heute DGB-Vorstandsmitglied. Was war denn ihre erste Gewerkschaft?
Das war ab 1978 die Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr, eine der ver.di-Gründungsorganisationen. Ich hatte einen studentischen Hilfskraftjob an der Geschichtsfakultät der Uni Bielefeld. Für mich war immer klar, dass die Gewerkschaft ein Ort ist, an dem Solidarität organisiert wird und Leute sich zusammenschließen, damit sie nicht gegeneinander ausgespielt werden. Deshalb war der Eintritt für mich keine Frage.

Stammt das schon von den Eltern?
Die Wurzeln in der Arbeiterbewegung, ja - direkt in den Gewerkschaften weniger. Mein Vater war Schuhmachermeister und nach dem Krieg Mitglied in der Gewerkschaft Leder. Damals hat die Gewerkschaft noch direkt kassiert, und irgendwann hat er die Nachricht bekommen, dass sie wegen fünf Mitgliedern nicht mehr ...

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